Labradoodle

Labradoodle Fellpflege & Baden

Die Fellpflege fällt beim Labradoodle, wie auch bei anderen Hybridhunden unterschiedlich aus. Sie sollten sich weniger an der Rasse, sondern mehr an der Felllänge orientieren. Bei dem Labradoodle können Sie von einem mittellangen bis langem Fell ausgehen, das einen nicht zu unterschätzenden Aufwand mit sich bringt. Sie sollten das üppige Haarkleid mindestens alle 2 Tage durchkämmen, damit sich keine Verfilzungen oder Fellknäuel bilden, die Sie nur noch mit einer Schere herausbekommen. Wir können hier keine pauschale Empfehlung geben, die Sie auf Ihren Labradoodle anwenden.

Einsteigern empfehlen wir einen Besuch beim Hundefriseur mit einem jungen Labradoodle. Die Profis kennen sich mit den besonderen Eigenschaften des Fells aus und geben Ihnen praktische Tipps. Zugleich kann der Friseur ein bis zweimal im Jahr einen Grundschnitt vornehmen, das Fell an den empfindlichen Stellen kürzen und säubern. In diesem Fall werden Sie feststellen, ob Sie Ihren Labradoodle scheren können. Wer sich den Besuch sparen möchte, schafft sich Trimmschere und Schermaschine an und wird zuhause aktiv.

Diese Utensilien gehören zur Pflegeausrüstung für Ihren Labradoodle:

  • Kämme und Bürste
  • Fellstriegel
  • Pflegeöl
  • Nagelschere
  • Wattepad
  • Handtuch
  • Hundeshamppo

Wie Sie Ihren Labradoodle richtig baden

Eigentlich braucht kein Labradoodle ein Bad. Doch die Viereiner wälzen sich mit Wolllust in übelriechenden Resten. Kommen Sie mit Ihrem stinkenden Doodle nach Hause, sollten Sie schon einmal ein Bad einlassen. Legen Sie eine Antirutschmatte beziehungsweise eine Gummimatte auf den Boden, dann kann der Labradoodle nicht abrutschen. Lassen Sie das Halsband um. Hier können Sie Ihren Labradoodle festhalten und verhindern, dass er ungewollt aus der Wanne springt.

Verwenden Sie nur ein spezielles Pflegemittel für Hunde, das Sie im Fachmarkt bekommen. Hier gibt es Hundeshampoos, die ölige und pflegende Inhaltsstoffe beinhalten und auf die spezifischen Bedürfnisse Ihres Hundes eingehen. Bevor Sie Ihren Labradoodle aus der Wanne heben, legen Sie ein großes Handtuch über seinen Rücken. Die meisten Hunde schütteln sich, sobald Sie dem Wasser entkommen. Mit einem Überwurf landen die Wassertropfen im Handtuch und nicht an der Tapete.

Nach jedem Spaziergang suchen Sie Ihren Labradoodle ab, um Zecken, Wunden oder Verfilzungen frühzeitig zu finden. Sollten Sie hier etwas Ungewöhnliches entdecken, vereinbaren Sie einen Termin beim Tierarzt.

Ist der Labradoodle schmutzig, sollten Sie die nassen Schmutzrückstände trocknen lassen, um sie danach auszubürsten. Säubern Sie die Ohrmuscheln vorsichtig und fahren Sie mit dem Tuch nicht zu tief in den Gehörgang, um das Trommelfell nicht zu verletzen. Im Fachhandel gibt es spezielle Ohren- und Augenreiniger – etwas Tieröl bzw. Ballistöl sollte ebenso hilfreich sein. Sie sollten Ihren Labradoodle aber in jungen Jahren an die regelmäßige Fellpflege gewöhnen und diese Routine mit einer Streicheleinheit verbinden. Sie werden sehen, der Doodle freut sich, wenn Sie mit der Bürste oder dem Kamm um die Ecke kommen. Es lohnt sich, die Geduld zu bewahren und Ihren Vierbeiner ruhig an den Kamm und die Bürste zu gewöhnen.

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