AussiedoodleDoodle Rassen

Aussiedoodle

Rasseportrait der Pudel-Australian-Shepherd-Hunde

Die Aussiedoodle sind äußerst beliebte Hybridhunde, die auch in Deutschland an Bekanntheit gewinnen. Neben dem Aussiedoodle treffen wir auch auf die Rassebezeichnung AussiePoo oder Aussie-Poo. Die unterschiedlichen Bezeichnungen zielen auf eine gezielte Kreuzung aus einem reinrassigen Pudel und einem Australian Shepherd. Sie sind flauschig, extrem niedrig und ihnen kann eigentlich fast niemand widerstehen:  Dennoch gibt es diese neue Rasse in Deutschland noch gar nicht so lang. Das mag ein Grund sein, warum du etwas Zeit investieren musst, um einen passenden Züchter zu finden. In unserem Rasseportrait erfährst du mehr über diese äußerst interessanten Doodle-Hunderasse.Aussiedoodle

Aussiedoodle Steckbrief:

Namen Aussiedoodle, Aussie-Poo oder AussiePoo
Gewicht 10 bis 35 kg
Größe Toy Aussiedoodle: 30 bis 35 cm

Mini Aussiedoodle: 40 bis 50 cm

Standard Aussiedoodle: 50 bis 55 cm

Alter 12 bis 15 Jahre
Charakter Wachsam, intelligent, freundlich, temperamentvoll, ruhig, gehorsam
Krankheiten altersbedingte Krankheiten, wie Arthrose und Probleme mit den Augen
Fell – Länge und Farben Braun, Schwarz, Rot, Geld oder Weiß – gescheckt

Langhaarig, gelockt oder wellig

Aussiedoodle

Besonderheiten und Aussehen der Aussiedoodle

Der Aussiepoo oder der Aussiedoodle entsteht aus Kreuzungen aus einem Pudel und einem Australian Shepherd. Aus diesem Grund ist von den sogenannten Hybriden die Rede, da sich zwei Rassen vermischen und jeweils 50 zu 50 in den Wurf einbringen. Du kannst also davon ausgehen, dass bei diesem Mix die Eigenschaften beider Hunderassen zum Tragen kommen. Im Grunde genommen lassen sich drei verschiedene Größenkategorien unterscheiden, je nachdem mit welchem Pudel der Züchter die Verpaarungen vorgenommen hat:

  • Toy Aussiedoodle aus einem Toypudel und einem Australian Shepherd
  • Mini Aussiedoodle aus einem Kleinpudel und einem Australian Shepherd
  • Standard Aussiedoodle aus einem Standard bzw. Großpudel und einem Australian Shepherd

 

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Die Haltung der Aussiedoodle

Die Aussiedoodle brauchen jede Menge Bewegung und Beschäftigung. Schließlich stammen sie von zwei sehr intelligenten Rassen ab. Der Australian Shepherd ist für seinen ausgesprochenen Hütetrieb und seine Agilität bekannt. Die quirligen Vierbeiner sind fantastische Familienhunde, die wunderbar mit anderen Tieren und Kindern zurechtkommen. Nicht jeder Hundebesitzer ist aber der mittleren bis hohen Aktivität gewachsen. Gehörst du eher zu den Couchpotatoes, ist ein Aussiedoodle nicht die richtige Rasse für dich.

Gleichzeitig ist der Aussiedoodle für seine Wacheigenschaften bekannt. Diese hat er vom Australian Shepherd. Von daher solltest du von Anfang an Wert auf eine konsequente Erziehung legen und euch am besten gleich vor dem Welpenkauf in der Welpenspielstunde bei der nächsten Hundeschule anmelden. Hier gibt es über das ganze Jahr hinweg Schnuppertage, an denen du dir unverbindlich ein Bild von den Trainingsgruppen und dem Umgang miteinander machen kannst.

Aussiedoodle

Die Fellpflege beim Aussiedoodle

Wenn alles zusammenpasst, bekommst du einen Aussiedoodle Welpen mit einem hypoallergenen Fell. Vor dem Kauf sollten Allergiker unbedingt einen Test durchführen, da es auf keinen Welpen eine Garantie gibt. Nun handelt es sich bei dem Aussiedoodle um einen Hund mit einem ganz besonderen Fell, das so gut wie gar nicht haart. Von daher solltest du deinen Vierbeiner regelmäßig scheren. Das ist alle 3-4 Monate notwendig. Mehrmals in der Woche greifst du zur Hundebürste, um das Fell auszukämmen und Verfilzungen zu lösen. Eigentlich gibt es in der Fellpflege kaum noch etwas anderes zu beachten.

Im Grunde genommen muss kein Hund in die Badewanne steigen. Notfalls legst du dir ein Handtuch in den Eingangsbereich, wenn dein Vierbeiner wirklich einmal vollkommen verschmutzt vom Spaziergang zurückkommt. Dann kannst du den feuchten Schmutz abtrocknen. Der Rest verflüchtigt sich mit der Zeit. Du solltest deinen Aussiedoodle nicht einfach kurz scheren, sondern wöchentlich gründlich bürsten. Dann hast du auch etwas von der lockigen Pracht dieser freundlichen Hybriden. Von Zeit zu Zeit kommst du um einen ordentlichen Schnitt nicht herum. Schließlich verlieren viele der Aussiedoodles ihr Fell nicht.

Aussiedoodle

Was ist zu beachten, wenn ich einen Aussiedoodle Welpen kaufen möchte?

So einfach ist es gar nicht, einen Aussiedoodle von einem seriösen Züchter zu übernehmen. Zum einen gibt es die Rasse noch gar nicht so lang. Zum anderen tummeln sich auch unter den seriösen, verantwortungsbewussten Züchtern auch schwarze Schafe, die es eigentlich nur auf dein Geld abgesehen haben. Von daher solltest du dir ausreichend Zeit für die Züchtersuche nehmen und genau hinschauen. Grundsätzlich findest du die Welpen auch nicht über den FCI bzw. die Züchterliste des VDH, da es sich beim Aussiedoodle nicht um eine vom FCI anerkannte Rasse handelt. Von daher bleibt dir erst einmal nichts weiter übrig, als im Netz und bei den bekannten Heimtierportalen nach einem Wurf zu schauen.

Wenn du als erstes das Inserat liest, solltest du einen guten Eindruck von dem Züchter haben. Hier bleibt den Züchtern die Möglichkeit, ausführlich die Elterntiere und den Wurf sowie den Zwinger vorzustellen. Vom Zwinger ist auch dann die Rede, wenn die Hunde im Haus leben. Es handelt sich hierbei nur um eine Bezeichnung für das zuhause der Vierbeiner. Bestenfalls findest du schon in der Anzeige Aufnahmen von den Welpen, ihrer Umgebung und den Elterntieren. Nun ist es an der Zeit, zum Telefon zu greifen oder einer Kontaktanfrage per E-Mail zu schreiben. Dann könnt ihr einen ersten Kennenlerntermin ausmachen. Auf diese Besuche solltest du auf keinen Fall verzichten, selbst wenn der Züchter weit entfernt wohnt. Schließlich möchtest du dir einen Vierbeiner kaufen, der über die nächsten 10 bis 15 Jahre bei dir zuhause lebt. Was sind da schon ein paar Stunden Anfahrt?

Achte bei dem ersten Aussiedoodle-Besuch auf die Umgebung, das Verhalten der Hunde, der Welpen und die Art und Weise, mit der dein Züchter mit den Tieren umgeht. Er sollte alle deine Fragen kompetent beantworten und sich niemals herausreden. Gerade der Aussiedoodle wirft viele Fragen auf, was seine Haltung und die Erziehung der Welpen anbelangt. Zieht ein junger Hund bei euch zuhause ein, solltest du dich mit allen Konsequenzen darauf einstellen.

  • Nehmt euch für die ersten Tage Urlaub,
  • bringt den kleinen Hund alle zwei Stunde nach draußen. Dort kann er sich lösen.
  • Richtet von Anfang an einen Futterplatz und einen Schlafplatz ein.

Nur weil es sich bei dem Aussiedoodle um eine Mischung aus einem Pudel und einem Australian Shepherd handelt, nehmen sein Temperament und sein Beschäftigungswille nicht ab. Wenn überhaupt Anfänger diese Herausforderung annehmen, sollten Sie sich von Anfang an Unterstützung von einem Profi holen.

Preis: Was kostet ein Aussiedoodle?

Wer seinen Welpen von einem seriösen und verantwortungsbewussten Züchter bekommt, bezahlt das in aller Regel auch. Unter 1.200 € wird es also kaum einen Aussiedoodle geben. Tatsächlich können zahlreiche Variationen innerhalb eines Wortes auftreten. Je weniger Welpen überhaupt in einem Wurf fallen, desto mehr kosten sie. Schließlich hat der Züchter die identischen Ausgaben in Verbindung mit der Aufzucht und dem Tierarzt unabhängig von der Stückzahl der Welpen.

Wie du dich vor unseriösen Hundehändlern schützt

Ob Hybriden oder Rassehunde: Gerade im Hundehandel und in der Zucht tauchen schwarze Schafe auf. Ihnen geht es in erster Linie um das Geld und nicht um die Gesundheit der kleinen Hunde. So gibt es Händler, die Welpen ausschließlich zu Verkaufszwecken nach Deutschland transportieren. In den meisten Fällen handelt es sich um Welpen, die zu früh von ihrer Mutter getrennt wurden und unter schweren Krankheiten leiden. Die frischgebackenen Welpeneltern gehen durch die Hölle, lassen jede Menge Geld beim Tierarzt und müssen sich schon bald wieder von ihrem Hund verabschieden. So weit solltest du es nicht kommen lassen und ausschließlich auf Grundlage der Seriosität eines Züchters entscheiden. Nur dann kannst du auf Nummer sicher gehen, dass der Züchter alle notwendigen Gesundheitstests mit den Elterntieren gemacht hat, um gesundheitliche Risiken so gering wie möglich zu halten.

Zu guter Letzt kannst du davon ausgehen, dass du auf Dauer mit einem verantwortungsbewussten Züchter in Kontakt bleibst, auch wenn es mal zu Problemen mit dem Vierbeiner kommt.

Ernährung: Was sollte ein gesunder Aussiedoodle fressen?

Über eine artgerechte Fütterung und gesunde Ernährung gepaart mit jeder Menge Bewegung legst du eine Grundlage für ein langes, glückliches Hundeleben. Es lohnt sich von Anfang an, in die Gesundheit des Aussiedoodles zu investieren, denn nur dann entfalten die Tiere ihre volle Lebenserwartung. Fällt die Ernährung deines Vierbeiners zu einseitig aus, treten Mangelerscheinungen und Defizite zu Tage. Außerdem fördern bestimmte Futtermittel Krankheiten und Allergien. Wer sich unsicher ist, ob er das richtige Futter für seinen Aussiedoodle ausgesucht hat, spricht im Zweifelsfall mit einem Tierarzt oder am besten noch mit dem Züchter. Gegebenenfalls ist es lohnenswert, von den alten Fütterungsgewohnheiten abzuweichen.

Die Fütterungsmenge orientiert sich an der Größe und an dem Gewicht der Hunde. Das explizite Gewicht ist für die Futtermenge entscheidend. Möchtest du dir eine Übersicht über die Gewichtsschwankungen und die Entwicklungen deines Hundes machen, solltest du ihn mindestens alle 2 Wochen wiegen.

Das Geschlecht, der Bewegungsgrad, das Alter und der Energiegehalt beeinflussen ebenso die Fütterungsmenge wie der aktuelle Gesundheitszustand und ob es sich um einen unkastrierten oder kastrierten Hund handelt. Im Prinzip gibt es im Fachhandel das passende Hundefutter für jede Lebensphase. So brauchen beispielsweise Welpen ein besonders energiereiches Futter, das Sie bei der Entwicklung und beim Wachstum unterstützt. Bei einem verminderten Bewegungsdrang müssen Sie mit der entsprechenden Fütterungsmenge reagieren und den Energiegehalt im Hundefutter bei Senioren und kastrierten Hunden herabsetzen.