BoxerdoodleDoodle Rassen

Boxerdoodle

Rasseportrait der Boxer-Pudel-Hybrid Hunde

Der Boxerdoodle oder der Boxerpoo gehört zu den Doodle Hunderassen, die aus einer Liebschaft zwischen einem Pudel und einem Boxer hervorgegangen sind. Es handelt sich um eine der jüngsten Doodles. Die Hunde gelten als äußerst agil und sportlich. Sie leben mit direktem Familienanschluss und bekommen jeden Tag ausreichend Bewegung. Zugleich sind sie ideale Hundesportpartner. In diesem Rasseportrait erklären wir, was du bei der Haltung, Pflege und beim Kauf eines Boxerdoodle unbedingt beachten solltest.

Boxerdoodle

Boxerdoodle Steckbrief:

Urpsrungsrassen Boxer und Pudel
Name Boxerdoodle oder Boxerpoo
Alter 10 bis 14 Jahre
Charakter Folgsam, sensibel, verspielt und kinderfreundlich
Krankheiten HD und rassebedingte Gelenkprobleme mit dem Alter
Fell – Länge und Farben Gewellt oder gekräuselt – kurz bis mittellang

Was ist ein Boxerdoodle?

Der Boxerdoodle entsteht aus einem Boxer und einem Pudel. Die Kreuzung gibt den Züchtern die Möglichkeit, den zumeist begrenzten Genpool zu erweitern und dadurch rassebedingte Inzuchtprobleme zu vermeiden. Im Grunde genommen lassen sich die Charakterzüge und das Aussehen nicht spezifisch vorhersagen. Dafür ist ein qualifizierter Blick auf die Elterntiere notwendig. Im Grunde genommen gelten die Boxerdoodle als mittelgroße Hunde, was auf die stattliche Größe des Boxers und des Pudels zurückzuführen ist.

Der Boxer ist mit einem verspielten Charakter ausgestattet und lockert damit das folgsame Wesen des Pudels entscheidend auf. Wer alles über die Hunde wissen möchte, sollte sich zunächst einmal mit den charakteristischen Eigenschaften der Elternrassen auseinandersetzen. Eines lässt sich aber nicht von der Hand weisen, die Boxerdoodle sind aufgrund ihres welligen oder lockigen Fells zuckersüß.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Phoebe and Cecil (@phoebe_cecil2boxerdoodles) am

Die Besonderheiten der Boxerdoodle kennenlernen

Der Vorwurf, ein Boxerdoodle würde den Charakter und Körperbau ruinieren und das Ende der Züchtung sein, ist maßlos übertrieben. Schließlich gibt es schon ein paar seriöse und verantwortungsbewusste Züchter, die ausschließlich getestete und gesunde Elterntiere verpaaren, um daraus einen gesunden Wurf zu züchten. Eine behutsame Vorgehensweise mit Sachverstand und Vorbereitung kann sogar viele inzuchtbedingte Krankheiten aus dem Weg räumen. Schauen wir uns zum Beispiel einen Boxer genauer an, so haben einige überzüchtete Hunde Atemwegsprobleme, was auf ihre kurze Nase zurückzuführen ist. Wie es mit vielen Doodle Hunderassen ist, bekommst du hier auch ein Überraschungspaket. Zwischen den beiden Rassestandards ist so ziemlich alles möglich, dessen solltest du dir unbedingt bewusst sein.

Ein Boxer hat typischerweise eine kürzere Schnauze und der Pudel eine längere. Der Mix resultiert in den meisten Fällen aus einem definiertem Fang und eleganterem Kopf. Der direkte Einfluss des Pudels ist nicht von der Hand zu weisen. Er macht sich bestenfalls auch in einem hypoallergenen Hundefell bemerkbar. Die Boxer bestimmen die Fellfarbe und auch die Markierungen. So stammen die hellen Markierungen auf der Brust in den meisten Fällen von den Boxereltern, während der Rest des Fells zumeist in einem dunkleren Braun oder Schwarz gehalten ist.

Was beachten bei der Haltung der Boxerdoodle?

Wie seine Elterntiere kann auch der Boxerdoodle 10 bis 12 Jahre alt werden. Die kleineren Hunde erreichen ein höheres Alter zwischen 13 und 14 Jahren. Du solltest bedenken, dass beide Hunderassen mit einem Jagdinstinkt ausgestattet sind und mit einer hohen Intelligenz. Lässt du einmal ein paar Reste der letzten Mahlzeit auf dem Tisch zurück, solltest du dich nicht wundern, wenn sie wenig  später wie von Zauberhand verschwunden sind. Wie heißt es so schön, wo ein Wille ist, da ist auch ein Boxerdoodle.

Wenn du nach einem Familienhund suchst, wirst du mit einem Boxerdoodle glücklich werden, denn diese Hunde sind mit einer ausgesprochenen Intelligenz und Sensibilität für Kinder ausgestattet. Größere Hunde sollten mindestens zweimal am Tag die Gelegenheit bekommen, sich so richtig auszutoben. Dann bleiben Sie in Shape und lassen sich nicht an deiner Wohnungseinrichtung aus. Bei den kleineren Hunden sollte  zwei Gassirunden um das Haus oder die nähere Umgebung ausreichen. Im Grunde genommen gilt, je ausgelasteter dein Boxerdoodle ist, desto glücklicher geht er durch sein Leben.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Laura (@laura_and_sadie) am

Die Gesundheit des Boxerdoodles

Den meisten zukünftigen Hundebesitzer geht es in erster Linie um einen gesunden Hund, der ein möglichst langes und glückliches Leben hat. Doch wie steht es um das Potenzial für genetische Defekte und Krankheiten beim Boxerdoodle? Als eine Mischung aus zwei Ausgangsrassen sollten bei einer getesteten Verpaarung gesunde Welpen fallen. Typische Erkrankungen großer und schwererer Hunde wie HD gehen grundsätzlich von den Elterntieren aus. Lass dir von deinem Züchter Gesundheitstests und Zertifikate zeigen. Macht die Mutterhündin einen guten Eindruck? Sind die Elterntiere fit, zeigen sich aufgeschlossen und haben ein glänzendes Fell? Dann sollten sie sich in einem guten Gesundheitszustand befinden.

Boxerdoodle

Wie aufwendig ist die Pflege der Boxerdoodle?

Der Boxer bereitet seinem Herrchen oder Frauchen die wenigsten Probleme, wenn es um die Fellpflege geht. Das Ganze wird beim Boxerdoodle schon etwas aufwändiger. Schließlich haben die meisten Nachkommen ein gelocktes, mittellanges bis langes Fell, das du mindestens einmal am Tag oder zumindest zwei bis dreimal in der Woche gleichmäßig durchkämmen solltest.

Welpen: Was kostet ein Boxerdoodle?

Die Preise variieren je nach Züchter. So geben einige ihre Welpen schon für 800 € ab, bei anderen Züchtern kostet ein Boxerdoodle dann schon mehr als 2.000 € und mehr. Das Ganze hängt von der Welpenanzahl in einem Wurf ab, dem Geschlecht und den hypoallergenen Eigenschaften des Fells. Zumeist sind die Welpen relativ teuer, da es derzeit noch nicht sehr viele Züchter für diese Doodles gibt. Das sollte aber nicht dazu führen, dass du nur nach einem möglichst günstigen Welpen Ausschau hältst.

Schließlich entstehen einem verantwortungsbewussten Züchter eine ganze Menge Ausgaben, wenn er aus einem getesteten und gesunden Pudel und einem Boxer einen ebenso agilen und gut sozialisierten Wurf züchten möchte. Die kleinen Hunde leben in den ersten acht Wochen in dem Kennel und lernen ihre Artgenossen, Menschen, Kinder, ihre Umgebung und die ersten Reize der Umwelt kennen. Die Züchter fahren mit den Welpen zweimal zum Tierarzt für die Grundimmunisierung, eine Untersuchung, das Chippen und mehrmalige Entwurmungen.

Du bekommst für deinen Boxerdoodle keine FCI Ahnentafel. Dafür gibt es die Gesundheitsnachweise für die Elterntiere, unbedingt einen Impfpass und die Nachweise über die erfolgten Entwurmungen. Damit bringt der kleine Boxerdoodle alles mit, um in sein neues Zuhause umzuziehen.

Eine Boxerdoodle Welpe zieht ein

Ein Boxerdoodle Welpe hat eine wirklich spannende, aber auch ambivalente Persönlichkeit. Schließlich ist sein Charakter aus einer Verpaarung zweier Rassen entstanden. In einem Augenblick ist der kleine Wellpappe voller Energie und Enthusiasmus und in dem anderen äußerst sensibel und zurückhaltend. Klar: Auf den ersten Blick sehen die Welpen nicht hypersensibel aus. Sie gehören aber zu den perfekten Wachhunden, die alles im Blick behalten. Schließlich sind beide Ausgangsrassen mit einer hohen Intelligenz und Übersicht ausgestattet.

Wenn du nach einem passenden Boxerdoodle für dich suchst, solltest du dir zunächst einige Fragen stellen. Kannst du die nächsten 10 bis 15 Jahren die volle Verantwortung für deinen Vierbeiner übernehmen? Hat dein Hund ausreichend Platz, um sich auszutoben und du Zeit genug für ausgiebige Spaziergänge? Es ist keinem geholfen, wenn du dir einen Welpen holst und ihn dann über 8 Stunden am Tag allein in der Wohnung zurücklässt.

Gerade am Anfang machen die jungen Boxerdoodle jede Menge Arbeit. Die erste Herausforderung ist das Training der Stubenreinheit. Zunächst solltest du deinen Welpen möglichst alle 2 Stunde nach draußen bringen sowie kurz vor der Nacht und nach dem Fressen. Das sind die häufigsten Zeitpunkte, an denen sich die Hunde lösen. Hat der kleine Kerl erfolgreich sein Geschäft gemacht, solltest du ihn direkt danach überschwänglich loben und mit einem Leckerli aus einer Tasche belohnen.

Ernährung: Was sollten Boxerdoodle fressen?

Die Fütterungsmenge ist abhängig von der Größe und dem Gewicht deines Hundes. Die größeren Boxerdoodle verdrücken ohne Probleme 3 Mahlzeiten am Tag. Du solltest versuchen die einzelnen Mahlzeiten richtig zu portionieren. Ein übervoller Hundenapf strapaziert die Verdauung und den Magen und sorgt dafür, dass dein Boxerdoodle schnell viel zu dick wird. Die kleineren Hybriden kommen  mit 2 Mahlzeiten am Tag zurecht.

Entscheide dich unbedingt für qualitativ hochwertiges Hundefutter, das den Nährstoffbedarf deines Vierbeiners vollständig deckt. Im Fachhandel gibt es ein breit gefächertes Angebot an Nassfutter und Trockenfutter, das zu jeder Lebensphase passt. So gibt es für die Welpen bis 12 Monaten Puppie oder Junior Futter, während die ausgewachsenen Hunde ab dem ersten Jahr Adult-Futter fressen und die älteren Senioren ab ca. 7 Jahren Senior-Hundefutter in den Napf bekommen.